Fragen Sie sich, ob das Lesen oder die Rechtschreibung Ihres Kindes „normal“ ist? Die Antwort ist nicht immer einfach.
Viele Kinder haben vorübergehend Schwierigkeiten. Wenn sich die Leistungen jedoch deutlich von anderen Fächern (mündlich, Rechnen, Sachkunde etc.) unterscheiden, kann das auf eine Lese‑Rechtschreibstörung (LRS) hinweisen.
Legasthenie, Lese‑Rechtschreibstörung, Lese‑Rechtschreibschwäche, isolierte Rechtschreibstörung oder isolierte Lesestörung meinen: Ein Kind (oder Erwachsener) hat Probleme beim Lesen und/oder in der Rechtschreibung.
Einzelne Fehler wie „troken“, „Grupe“ oder „schümpfen“ sind noch kein Grund zur Sorge. Achten Sie aber auf Muster:
Rechtschreibtests zeigen mögliche Schwierigkeiten. Für das Lesen gibt es Lesetests. In unserer Diagnostik führen wir beides durch; ein Lesetest kann entfallen, wenn klar ist, dass das Kind sicher liest.
Faustregel: „Die Masse (an Fehlern) macht’s!“
Diagnostik: standardisierte Rechtschreib- und Lesetests – je nach Befund.



Diplom-Sozialpädagoge mit 17 Jahren Erfahrung in der Kinder- und Jugendhilfe. Integrativer Lerntherapeut mit besonderem Blick auf die individuelle Entwicklung – von der Sprache über Lesen und Schreiben bis hin zu passenden, motivierenden Förderwegen.
